Ferienfreuden

Ferien im Internat sind für uns immer eine besondere Zeit. Zum einen ist besonders viel zu tun, weil alle Häuser und Zimmer intensiv gereinigt und renoviert werden. Es sind viel weniger Schüler*innen anwesend als in der Schulzeit, da kommt man öfters und länger miteinander ins Gespräch.
Besonders „besonders“ ist es beim gemeinsamen Essen. In den Ferien versorgen wir unsere Schüler selbst in unserer kleinen Internatsmensa. Da müssen wir nicht immer ganz so streng auf die Uhr schauen und Frühstück um 10 Uhr geht eben auch mal. Und wir können hier und da mal Wünsche erfüllen oder etwas Besonderes zubereiten. Da wird so ein Teller voller Plinsen auch spontan mal zu einer Kulturstunde. Plinsen gibt es schließlich nicht überall. Oder jedenfalls heißen sie nicht überall Plinsen. Eierkuchen heißen sie hier und Pfannkuchen dort. Pfannkuchen sind bei uns in Sachsen allerdings … ach wir müssen es nicht erklären, es war eine lustige Runde. Am Ende war es ganz einfach: Die sind süß und damit sind sie gut!

Besser hätten wir es auch nicht erklären können.